Fazit Lehrer-Gespräch: Ältester Spross(7) soll sich doch noch mal auf #ADHS testen lassen. Letztes Jahr wurde uns von einer Diagnose abgeraten, um das Kind vor dem Stempel (lies Stigma) zu schützen und sagten: Wenn wir über eine Diagnose reden, reden wir über Medikamente. Gibt es Eltern mit Tips?
Comments
https://www.betanet.de/adhs-behinderung.html
Er ist kreativ, hatte auch ruhige Momente.
Jetzt ist er studierter Vertrauenslehrer.
Werde ich bei K1 auch so halten wenn es auftreten sollte (ADHS ist ja zu Teilen vererbbar)
Schule (Mittelschule) war auch immer "der Störer" .. Selbsthass hatte ich zum Glück nicht, ich habe daraus "meine Persönlichkeit gebaut" 🤷
zum Abi hatte ich zum Glück schon Copingmechanismen erlernt... und in der Uni hat es mir sogar geholfen (glaube ich)
Insbesondere weil bei Jugendlichen und Erwachsenen dazukommende kommorbide Störungen das ursprüngliche Problem verschleiern können, rate ich immer zur Diagnostik.
Keine Angst vor einem Stigma ist es wert das zu durchlaufen. Und glaubt mir das unbewusste Stigma unbehandeltes ADHS zu haben ist viel schlimmer. Gibt ja einen Grund warum RSD so ein
War so ein Unterschied und doch zu spät(als Mädchen mit 18 aber schon viel Glück, auch wg Diagnose)
Keine Diagnose = Unsicherheit und möglicherweise Nachteile fürs Kind.
Ins System Schule passte ich auch einigermaßen hinein, das Mobbing machte ich halt mit Top-Leistungen wett. Ganz
Schulische Leistungen sind halt nicht alles, Probleme gibt's eben in allen Lebensbereichen.
Gewohntes System Schule verlassen, der Start ins Berufsleben ging halt voll in die Hose. Abgebrochene Ausbildung, abgebrochenes Studium,
Frag besser nicht, wie Wohnung und Finanzen aussehen.
Ohne Hilfe ist es mir nicht möglich, auch nur irgendeines meiner Ziele zu erreichen, da die fehlende Impulskontrolle es oft schafft,
Letztes Jahr der Gamechanger. Nach 10 Jahren dafür kämpfen, ne Diagnose zu bekommen, ne Diagnose erhalten.
Auf Medikinet eingestellt. Ist mit das beste, was mir je passiert ist.
Seit dem geht's Stück für Stück in die richtige Richtung, Pflichten fallen
Auch so Dinge: Einfach mal Müll nicht liegen lassen, sondern direkt wegräumen. Ein Handgriff.
ABER ICH TUE IHN!! (in 90% der Fälle).
Fast ein bisschen, wie nach jahrelangem Autofahren auch mal ein Lenkrad zu bekommen, und den Kurs zu bestimmen.
Vor allem werdens weniger Selbstvorwürfe, Selbstbewusstsein wird wieder stärker..
Das hat insgesamt einfach so viele direkte, und unter Dauer so viele subtile Veränderungen, dass ich sie gar nicht alle zusammenbekomme.
Fakt ist aber, dass mir jetzt immer mehr Dinge auffallen,
Soll ich das einmal hier zusammenfassen oder möchtest du lieber direkte Nachrichten? :)
Zwei unserer Kinder haben bereits eine Diagnose. Das Besagte hat eine ADHS mit vermuteter Hochbegabung, das andere ASS mit ADHS und überdurchschnittlicher Intelligenz. Ich habe eine ADHS Diagnose mit Verdacht auf ASS.
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Nebeneffekt: Depressionen.
Ich wünsche Euch viel Glück.
Wir sind (im Alter steigend) 10 mal öfter betroffen.
Sollte das Kind mal mit Zyklus/Menstruation zu tun haben: auch der hat einen Einfluss auf die symptomstärke.
Und:
(Ich bin übrigens spätdiagnostizierte ADHSlerin)
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Gerade in der Schule können Medis sehr helfen, Hintergrundgeräusche zu filtern und sich besser auf Dinge zu konzentrieren, die keinen Spaß machen. Aber die Dosisfindung dauert.
Ich glaube nicht, dass Dein Kind nicht lernen will, sondern dass es das unter den vorhandenen Bedingungen nicht kann.
Liebe Grüße 👋🏻
P.S.: Förderschullehrerin, inklusiv an einer Grundschule.
https://adhs.aok.de/
Medikamente bespricht sie ganz ausführlich: warum sie für Meds plädiert, inwiefern sie medikinet und Ritalin nicht gut findet und eher zu Concerta rät etc.
Ich selbst hab adhs und bin mit den Meds 👍
Danach erst kommt die Schule.
Für mein K war es ein Segen.
Ergotherapie hat auch etwas geholfen.