"Andererseits ist der Genozid-Begriff in diesem Fall derart zu einem Buzzword geworden, dass er selbst schon toxisch ist und nur mit spitzen Fingern angegriffen werden kann"
Zahlreiche renommierte 🕎 NS-Historiker wie #Bartov_Omer #Amos_Goldberg, NGOs wie #Amnesty #HRW und viele andere haben das...
..haben das 🇮🇱 Vorgehen in #Gaza als Genocide bezeichnet! Eines soll man auch beachten, dass Verbrechen sehr oft mit 1er Verleugnung beginnen u. aus ö Sicht hat man dafür 1 gutes Bsp., indem man erst 1991 Verantwortung mit Vranitzkys Rede für das Verbrechen des NS-Regimes übernnommen hat und...
..und es stellt sich auch d Frage, wann man in Ö mit der Aufarbeitung der Rolle der letzten #ÖVP - #DirGrünen 🇦🇹 BReg. beginnt, denn diese hat mit polit. Unterstützung den Grundstein für #GazaGenocide gelegt und 1 BK hat d Politik 1es mutmaßlichen Kriegsverbrecher #Netanyahu unterstützt und..
..und für diese Politik/Rolle würde sich Dr. #Kreisky im Grab umdrehen, denn man hat 🇦🇹s Ruf/Image für immer ruiniert, indem die Geschichte uns lehrt, nichts aus der Geschichte gelernt zu haben und wieder in #Genocide involviert!
Kein Wunder, dass man Kreisky sehr oft zitiert: "Lernen'S Geschichte"
Das Problem ist nicht nur in der Linken festzustellen. Ich denke, dass durch Social Media unsere Diskussionskultur sich insgesamt zum Negativen verändert hat in Richtung von lautem, vereinfachenden, angeblich "selbst denkenden", populistischem Schlagabtausch statt differenziertem Argumentieren.
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Ich denke da z.B. auch an die Pandemie-Diskussionen im "Team Vorsicht", bei denen sich in ganz ähnlicher Weise sich oft nicht gerade diejenigen am meisten Gehör verschaffen konnten, die die vernünftigsten Diskussionbeiträge einbringen wollten.
Es gibt sicher auch noch andere Beispielfelder.
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Die Frage wäre, wie nun diesen negativen Tendenzen, die in vielen Bereichen unsere demokratische Diskussionskultur bedrohen, und das eben nicht nur durch die Nutzung von Social Media durch den Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus, entgegengewirkt werden könnte.
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Auf jeden Fall brauchen wir wohl Formen der Regulierung der sozialen Medien - wie genau diese im Einklang mit einer demokratischen Gesellschaft aussehen könnten, wäre eine wichtige öffentliche Diskussion, die in krit. Auseinandersetzung mit dem antidemokratischen Liberatrismus zu führen wäre.
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so is es! leider!
Ausweg vorerst unbekannt.
Btw das Ende Deines Textes wirkt irgendwie auch so…ich hätte gedacht, es kommt noch was. Müsste eigentlich…🤔
Naja ich hab zwei Themen auf zwei Spalten. Ich hätt auch gern eine ganze Seite dazu vollgeschrieben. Klar ist es sehr knapp alles auf beschränktem Platz
Was du über die radikalen Linke schreibst, könnte man mit ähnlicher Berechtigung auch über weite Teile der liberalen Mitte behaupten. So schnell kannst du Waffenstillstand gar nicht aussprechen, bist du schon Putin-Knecht.
Grundsätzlich stimmen die beschriebenen Muster der Radikalisierung in isolierten Internet-Subgruppen. Ich sehe allerdings einen Denkfehler: wenn 90% der Linken eben nicht so radikal denke, dann muss es möglich sein diese weiter mittig zu repräsentieren. Es sollten also nicht nur die ganz extremen
zu Wort kommen. Und dem ist auch so. Es gibt sehr reichweitenstarke linke "Influencer" die eben nicht die extremen Positionen vertreten und durchaus differenziert Themen wie Gaza oder das Wettrüsten ansprechen. Problematisch sind eher die Algorithmen, die verkürzte Inhalte bevorzugen.
Comments
Zahlreiche renommierte 🕎 NS-Historiker wie #Bartov_Omer #Amos_Goldberg, NGOs wie #Amnesty #HRW und viele andere haben das...
Kein Wunder, dass man Kreisky sehr oft zitiert: "Lernen'S Geschichte"
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Es gibt sicher auch noch andere Beispielfelder.
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Ausweg vorerst unbekannt.
Btw das Ende Deines Textes wirkt irgendwie auch so…ich hätte gedacht, es kommt noch was. Müsste eigentlich…🤔
Das Netz erleichtert dies, aber neu ist es nicht. Sonst wäre der Witz kein Klassiker.
Was es braucht, ist ein unverrückbarer Minimalkonsens: Universalismus bei Menschenrechten und Klassenkampf.