Zumindest bedenkenswert finde ich auch die Kritik dass in der aktuellen Debatte über "Patientensteuerung" die Patientenorientierung unbeachtet bleibe. Das habe etwas Paternalistisches. /3
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Einleuchtend ist die Diagnose, dass in der vergangenen Jahren durch politische Entscheidungen die Evidenzbasierung von Therapien eingeschränkt worden sein. Dadurch sei der objektive Bedarf als "Bezugspunkt" zur Feststellung von Unterversorgung infrage gestellt worden. /4
Gut dargestellt sind die vielfältigen ökonomischen Fehlanreize auf Vergütungsebene, die eine Unterversorgung/ Fehlversorgung auslösen. Das betrifft sowohl die ärztliche als auch die Arzneimittelversorgung. /5
Weniger gelungen sind die in Teilen eher unterkomplexen Ausführungen zur Digitalisierung. Hier wird verkannt, welchen Beitrag etwa die ePA zu einer stärkeren Koordination leisten könnte. /6
Die Anmerkungen zur Krankenhausreform ignorieren den evolutionären Charakter.
Sie zeigen aber, wo weitere Reformschritte nötig sind. So benötigt IMO auch das verbleibende DRG-System Weiterentwicklungen und die vereinbarten Leistungsgruppen sind teilweise viel zu groß. /7
Insgesamt muss das deutsche Gesundheitswesen an seinen Ergebnissen gemessen werden und nicht an den Lobpreisungen mancher Funktionäre. Einfach noch mehr Geld dürfte jedenfalls keine Lösung sein. /8
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Sie zeigen aber, wo weitere Reformschritte nötig sind. So benötigt IMO auch das verbleibende DRG-System Weiterentwicklungen und die vereinbarten Leistungsgruppen sind teilweise viel zu groß. /7
https://www.monitor-versorgungsforschung.de/wp-content/uploads/2025/03/MVF0225_AG-SP1_210325.pdf
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