Ich werfe mal den Begriff „gemeinschaftsorientierte Demokratie“ in den Raum. Kernthemen könnten Wirtschaftliche Gerechtigkeit und Teilhabe, lokale Selbstbestimmung, sozialer Zusammenhalt und gerechte Globalisierung sein. 1/
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Die übergeordnete Erzählung sollte Klimagerechtigkeit als gemeinschaftliches Projekt in den Mittelpunkt stellen. Anstelle des klassisch populistischen „Volk vs. Elite“ sollte es dabei eher um ein „Geschädigte vs. Verursacher“ gehen – allerdings mit einem positiveren Framing. 2/
Populismus braucht immer einen Antagonisten, an dem er sich abarbeiten kann. Der klassische Elitenbegriff ist jedoch anfällig für Verschwörungsmythen und lässt sich autoritär instrumentalisieren. 3/
Daher müsste man einen Begriff entwickeln, der sich auf harte Fakten stützt (z.B. einen klimaschädlichen Lebensstil). Dieser Begriff sollte sozial semipermeabel verstanden werden: Es wäre wichtig, dieser „Elite“ eine Möglichkeit zur Rückkehr in die gemeinschaftsorientierte Demokratie aufzuzeigen. 4/
Beispielsweise könnte das öffentliche Zeigen immaterieller Statussymbole einen gemeinschaftsverträglichen Elitenstatus ermöglichen. Ohne eine Art von „Nudging“ sind meiner Meinung nach die Profiteure des aktuellen Systems sonst nur schwer einzufangen. 5/
Wir benötigen zudem ein neues Verständnis von Wirtschaftswachstum. Glück, Bildung und Zugang zur Natur sollten stärker berücksichtigt und fairer unter den Gemeinschaften verteilt werden. Auch eine Reduzierung der Arbeitszeit ist wichtig, damit Menschen Zeit für die Schaffung sozialer Räume haben. 6/
Ein Staat kann die schönsten Förderprogramme aufstellen – ohne ausreichend Zeit bleibt jedoch die Partizipation an oder das Entwickeln sozialer Möglichkeiten schwierig. Das Gefühl von Bevormundung sollte vermieden werden. 7/
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