Ich denke, die aktuell größten Chancen, gewählt zu werden, hätte tatsächlich Biden. Demokraten haben lange keinen Nachwuchs aufgebaut, manche sind noch zu jung.
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Haben die Demokraten nach Bidens Wahl nicht das strategische Problem mit seinem Alter für eine mögliche Wiederwahl gesehen? Warum hat man nicht Harris oder Beto O‘Rourke gezielt aufgebaut? Gerade B O‘R müsste doch Potenzial haben, oder?
Welche Bedeutung würden Sie den aktuellen Umfragen beimessen? Es ist noch gut ein Jahr bis zu den Wahlen, aber die Demokraten werden bereits nervös. Zu Recht?
Schwierig. Noch kein Grund zu absoluter Panik, es ist noch ein Jahr, aber wäre ich Demokratische Strategin, würde ich langsam nervös. Zu viele offene Variablen, auch wenn noch viel passieren kann. Aber Biden hat ein Problem, aktuell, auch wenn Umfragen immer eine Momentaufnahme sind.
Ja, sehe ich als gesetzt. Die GOP scheint mir inzwischen soweit umgebaut, dass er keinen Widerstand befürchten muss. Oder übersehe ich „Gallische Dörfer“, die in Opposition zu ihm treten könnten?
Nein, glaube ich nicht. Einziges Szenario: Haley schafft irgendwie, in Iowa und New Hampshire auf Platz 2 zu kommen, vllt in South Carolina… aber dann kommt Louisiana wo sie nach meinem letzten Stand bei 2% steht. Wenn Trump tot umfällt, dann vielleicht.
Die DemokratInnen tun gut daran ruhig zu bleiben. Bisher überperformen die sie in allen Wahlen unter Biden im Vergleich zu den Polls. Und: selbst Obama war zu diesem Zeitpunkt seiner Präsidentschaft sehr unbeliebt. Diese Umfragen ein Jahr vor der Wahl sind sehr oft historisch weit weg vom Ergebnis.
Das ihn hier noch niemand erwähnt: was ist mit Gavin Newsom? Strategisch vielleicht nicht du gut, weil CA sowieso sicher ist, aber jünger, Regierungserfahren und hast dich auch wieder gefangen nach der Corona-Party Geschichte. Und Axlrod hat ja Michelle Obama erwähnt. Aber das war wohl eher Wunsch.
2028 will Newsom bestimmt und wenn Biden noch ein paar Monate schwächelt, könnte er ja auch kurzfristig den Weg freimachen. Dann hätte er bis dahin das Feuer auf sich gezogen, um danach einen neuen Mann unterstützen zu können. Könnte man als Opfer für die Partei verkaufen.
Ich glaube, dass weite Teile der USA dafür noch immer zu misogyn (und zu rassistisch) sind.
Die meisten, die Michelle Obama gut finden, werden auch Biden wählen. Umgekehrt gibt es glaube ich immer noch viele alte weiße Männer, die sich mit Biden deutlich eher identifizieren können.
Aber Michelle hat schon während der Amtszeit ihres Mannes entschlossen abgewunken. Und sie scheint mir nicht der Typ Mensch zu sein, der nur darauf spekuliert angebettelt zu werden um dann pseudogroßherzig dem Drängen nachzugeben. Sie hat einen klaren Kompass und nach dem richtet sie ihr Handeln.
Achso. Ich meinte, als ich am Wochenende mit Freunden drüber sprach, irgendwas gehört zu haben, dass sie will. Aber Du hast da sicher die besseren Informationen.
Ist es denkbar, dass Biden eine neue VP nominiert? Angesichts seines Alters ist es ja nicht auszuschließen, dass er nicht die komplette Amtszeit im Amt bleibt.
Boah nee. Das mit Familiendynastien war schon bei den Bushes schrecklich, Clinton ist damit voll auf die Nase gefallen und bei Obama wäre das unter Garantie genauso. Ich fand es schon schlimm dass Biden antrat - Politik braucht regelmäßig frischen Wind, keine Dynastien, keine Gerontokratien.
Die Demokraten haben ein Nachwuchsproblem. Ich hatte ja Hoffnung, dass sie Joe Kennedy III aufbauen könnten, aber das wurde ja auch nix. So sehr ich AOC bspw. mag, wird sie niemals eine bundesweite Wahl gewinnen können.
Ja, aber ob die Entwicklung gut für die Politik an sich ist? Zeigt uns Scholz ja auch gerade "prächtig"... wenn Mittelmaß Mittelmaß heranzüchtet, geht das halt selten über Mittelmaß hinaus.
Das Problem ist halt, dass man auf Nummer sicher gehen muss, weil die Alternative evtl. das Ende der Demokratie ist. Gegen einen McCain oder einen Romney konnte man was progressives "ausprobieren", aber jetzt sind die Stakes einfach zu hoch.
Ja, das macht die Sache m.E. halt nur noch schlimmer. Die USA haben jetzt Jahrzehnte des "geringeren Übels" und "bevor der Staat pleite geht machen wir [Democrats] noch bei jedem Scheiß mit" hinter sich, diese Eskalationsspirale explodiert früher oder später komplett
Das war vor allem eine GOP Erzählung. Obama wurde 1997 in den Senat von Illinois gewählt von war von 2005-2008 Senator im US-Senat. Aus dem nichts würde ich das nicht nennen. Er war 47 Jahre alt.
In meiner Erinnerung trat Obama zum ersten Mal durch eine mitreissende Rede auf einem Parteitag(?) ins Rampenlicht. Danach wurde gemunkelt, ob er nicht zu Höherem berufen wäre. 🤔
Abgesehen davon wäre es extrem ungewöhnlich, den Amtsinhaber Bonus nicht nutzen zu wollen und den aktuellen Präsidenten essentiell zur lame duck zu machen (auch wenn Biden nicht der ideale Kandidat ist, keineswegs)
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Die meisten, die Michelle Obama gut finden, werden auch Biden wählen. Umgekehrt gibt es glaube ich immer noch viele alte weiße Männer, die sich mit Biden deutlich eher identifizieren können.