Das stimmt, wir veranstalten seit 15 Jahren in Jenbach gemeinsam mit einem Team ein Fest er Begegnung mit dem Schwerpunkt Begegnung von Kulturen und Religionen mit Kulinarik und Kultur. Heuer habe ich erstmals wirklich Angst dass da ja nix passiert.
Frau Andrea, Angst davor haben das nix passiert (wie sie schreiben) und Änderungen der Diversität (lat. Vielfältigkeit) sind aber mM ganz unterschiedliche Dinge.
Und trotzdem spüre ich Veränderung und ja sogar Verachtung weil ich das mache, wir machen. Und ich habe Angst, dass jemand unser Fest stört. Aber trotzdem machen wir es.
Ich habe von einem Gefühl geschrieben. Mein Leben ist geprägt davon Vielfältigkeit als einen willkommener Schatz wahrzunehmen und zu vermitteln. Habe im Kindergarten für Mehrsprachigkeit gekämpft und sie gelebt, Flüchtlingen beim Deutsch Erwerb unterstützt und leite das Team der Fest der Begegnung.
Wo leben Sie? In Jenbach?
Gehören Sie auch zu denen die zwar das Fest der Begegnung befürworten, sich aber ab 20h vor Angst einsperren.
Gutes Beispiel für die Vielfalt.
Ich wohne ihn Wien und bin mir ziemlich sicher es wird nichts passieren. Habe viele Freunde aus allen möglichen Kulturen und ein jeder bereichert mein Leben in unglaublicher Weise. Finde das Fest toll das Ihr so etwas macht. In erster Linie sind wir alle Menschen, nur die Angst ist der eigtl. Feind.
Das verstehe ich in diesen Zeiten, aber immer mit Freude und Gutem Mute a die Sache heran gehen! Selbst wenn die FPÖ durch Angstschürrerei ein paar Wähler aufgehetzt oder verängstigt hat, durch Falschmeldungen, Hetze, etc.. 71% haben dagegen gewählt und gerade Ihr Fest trägt der Offenheit vieles bei
In Wirklichkeit geht es nur darum. Wie kommen die dazu, das ausbaden zu müssen, wo man doch weiß, dass die Jungen dafür kaum verantwortlich zu machen sind? Die haben mindestens ein ebensolches Anrecht darauf, in relativer sozialer Sicherheit ihr Leben zu gestalten, wie es uns gegönnt war.
Ich denke schon an Auswanderung, fragt sich nur wohin. Die politische Situation ist weltweit eher eine Katastrophe. Also doch hierbleiben und gegen die Rechten kämpfen.
Hm, ich fühle eher Wut. Wut über gierige, egozentr. PolitikerInnen ohne Visionen für Ö. Wut, weil Boulevardmedien mitspielen. U. weil es viel zu wenig breiten öffentl. Protest gibt. Ö ist zu bequem. PolitikerInnen machen was sie wollen, weil wir (bis auf Ausnahmen) es zulassen. Das find ich traurig.
Nach dem Merzmove in Deutschland geht es vielen hiesig nicht besser. Mich eingeschlossen. Ich sag's mal mit einem alten "verstaubten" Spruch: "Hoch die internationale Soldidarität.
Ich hoffe nur, dass, wenn vielleicht bald Viele von hier vor politischer Verfolgung flüchten müssen, sie dort freundlicher aufgenommen werden, als das hierzulande praktiziert wird.
es war halt die letzten Jahrzehnte sehr bequem…
Dass ich meine Kinder einmal so eindringlich gegen Faschismus und für Frauenrechte sensibilisieren muss hätte ich mir niemals gedacht
Ja leider! Seit die #ÖVP glatt ihr moralisches Elend in der Öffentlichkeit als Hilfe für Österreich verkaufen will.
So schnell gehts uns an den Kragen.
Ja! Aber um diskurs anzustossen: viele fühlen sich anscheinend wegen Zuwanderung zunehmend unsicher (weshalb jetzt die Parteien an die Macht kommen, die uns unsicher machen). Was tun bzw hätte getan werden sollen?
Comments
Gehören Sie auch zu denen die zwar das Fest der Begegnung befürworten, sich aber ab 20h vor Angst einsperren.
Gutes Beispiel für die Vielfalt.
Am meisten hab ich Angst um die Zukunft für meine Kinder und Enkelkinder. Es ist zum verzweifeln.
Aber: Mit jenen, die sich nicht mehr wundern, was alles möglich ist, empfinde ich kein "wir", das verweigere ich.
Dass ich meine Kinder einmal so eindringlich gegen Faschismus und für Frauenrechte sensibilisieren muss hätte ich mir niemals gedacht
So schnell gehts uns an den Kragen.