1) Die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte Aspartam 2023 auf Grundlage einer umfassenden Überprüfung aller vorliegenden Studien als potenziell krebserregend eingestuft.
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2) Der Sachverständigenausschuss für Lebensmittelzusatzstoffe (JECFA) sieht bei aktuellen Konsumgewohnheiten zwar kein Risiko von Aspartam. Doch diese Risikobewertung bezieht sich hauptsächlich auf eine einzelne Studie von 1981 – die der weltgrößte Aspartam-Hersteller selbst durchgeführt hat.
3) Eine foodwatch-Analyse zeigt: Fast drei Viertel der von der EU-Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA als verlässlich befundenen Studien zu Aspartam wurden von Herstellern selbst durchgeführt oder ihre Autor:innen gaben Verbindungen zur Industrie an.
4) Unabhängige Studien wie etwa vom staatlichen französischen Institut für Gesundheit (INSERM) stellen ein Krebsrisiko schon bei deutlich niedrigeren Dosen fest.
5) Gemäß EU-Vorsorgeprinzip muss Aspartam jetzt die Zulassung entzogen werden und darf nur dann wieder auf den Markt kommen, wenn eine unabhängige Neubewertung die Sicherheit des Süßstoffs belegt hat.
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