weiß nicht genau wie du linkslibs definierst aber hab lieber links libs mit überzeugung an meiner seite gegen rechts als nicht (kann die ja sonst weiterhin scheiße finden)
ist für mich persönlich schon ein großer reach, wenn sich da die politiker für ihren antifaschismus feiern, die antifas von der straße prügeln und an autoritäre staaten ausliefern
will die ja nicht von demos ausschließen, aber es sollte halt auch keine wohlige wohlfühlatmosphäre sein, wo alles was irgendwie "gegen rechts" ist, unkritisch oder unkritisiert abgefeiert wird
z.b. sollten grüne das nicht als backdrop für fühlige insta-reels nutzen können, sondern sich rechtfertigen müssen, warum sie/ihre partei rassistische politik mittragen. demos sollen ja auch mobilisieren & radikalisieren - das passiert nicht, wenn sich alle super wohl fühlen.
glaube rr viele menschen die da mitlaufen haben ein idealisiertes Bild einer Politik die sie gut finden die nichts mit der Realpolitik zu tun hat die betrieben wird
und sind im Kern Menschen mit den richtigen Überzeugungen (bin aber oft auch zu gutgläubig)
das glaube ich tatsächlich auch. nur bei denen könnte man ja ansetzen, sie (potenziell) von einer anderen (linkeren) sichtweise zu überzeugen - bin mir nur unsicher, ob das über diese art von demo klappen kann
Comments
die definition von "antifaschismus" von linken bürgis wird sich schon von meiner unterscheiden, und manche stnadpunkte geben mir dann auch den ick.
dennoch natürlich richtig und wichtig sich zu solidarisieren und durch partizipation einfluss gewinnen/zeigen.
oder so ähnlich
insbesondete die kritik an (Berufs)politikern die diese demos für wahlkampf nutzen aber dann eine entgegengesetzte Politik machen
und sind im Kern Menschen mit den richtigen Überzeugungen (bin aber oft auch zu gutgläubig)