Jährliche Unterweisung für Gabelstaplerfahrer, aber Opa Erwin darf einen 2 Tonnen SUV mit 300 PS durch die Innenstadt fahren, weil er kurz nach dem zweiten Weltkrieg den Führerschein gemacht hat und danach nie wieder was zu dem Thema lesen muss
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Aber die jährliche Unterweisung für Staplerfahrer ist auch nicht wirklich dolle. Wird schnell mal was durchgenommen nach dem Motto kennt ihr und wisst ihr und fertig.
Hab mal kurz suv mit mehr als 300 PS gegoogelt, erster Treffer eine Top 10 Liste, der schwächste hat schon 585 PS.
Bis auf den Tesla mit 750 kW alles Verbrenner
Ich glaub da gibts noch einige mehr
In der Tat, Stapler heben schnell mal ein Vorderrad wenn jemand meint Kurven schnell nehmen zu müssen und das Heck schert beim Lenken seitlich aus, anders als beim Auto
Stimmt, ich hätte gleich beim ADAC gucken sollen. Ich hatte es nämlich auch so in Erinnerung, dass ich mehr als 7,5 Tonnen fahren darf.
Anscheinend gibt es aber Einschränkungen im "hochtonnigen" Bereich ab 50 Jahren.⬇️
Leider wird die motorisierte Mobilität im Alter immer wichtiger für eine soziale Teilhabe. Je schlechter die Beine…. Wartet’s ab. Wir erlauben ja auch 18 jährigen Auto zu fahren obwohl die vergleichbare Unfallzahlen haben wie die Alten.
Ja, immer wichtiger, weil die Alternativen oft schlecht sind. Deswegen braucht es besseren ÖPNV. Es kann und will ja auch nicht jeder im hohen Alter ein Auto fahren müssen.
Ich gönn ja jedem sein Auto, ich hab ja selbst eines.
Aber es kann nicht sein, dass wir Menschen Auto fahren lassen, die in gefährlichen Situationen nicht ausreichend schnell reagieren können. Oder diese Situationen erst gar nicht erkennen.
Dann braucht es eine neue Idee für den ÖPNV. Bei uns ist schon die nächste Haltestelle 1 km entfernt. Zu viel für viele Alte, der gute -8ter steht in der Garage.
Das hat nichts mit dem 1 km zu tun. Es ist schön, dass man losfahren kann, wenn man möchte. Wann immer man will.
Die Freiheit und Unabhängigkeit, die mit einem eigenen PKW verbunden ist, lernt man schätzen. Das hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun.
Ach so: Bessere Radwege helfen auch. Ich bin oft in den NL unterwegs, da fahren viele Leute diese vierrädrigen E-Scooter auf dem Radweg. Und auch gleich in den Supermarkt rein. Sparen sich das lästige Ein- und Aussteigen aus dem Auto, schicke Sache.
Außerhalb der großen Städte heißt das aber auch, dass Opa Erwin für alle Besorgungen auf Familie und Nachbarn angewiesen ist.
Für sowas braucht es neben besserem Öffi v.a. eine bessere Nahversorgung auf dem Land. Zum großen Discounter auf der grünen Wiese 2 Orte weiter kommt man nicht ohne Auto.
Opa Erwin gehört auch noch zu der Generation die ein Auto auch ohne Automatik beherrscht und einen Anhänger rückwärts einparken kann! Zur Not kann er sogar Reifen wechseln!
Ich nenn das ne rhetorische Figur wie der "Deutsche Michel"
oder "alter weißer Mann"
Oder meinst Du mit Altersdiskriminierung, dass Menschen ab einem gewissen Alter eine Tauglichkeitsprüfung ablegen müssen?
Dass Menschen ab einem gewissen Alter eine Tauglichkeitsprüfung machen sollen. In Berlin hat ein SUV Fahrer einen Unfall verursacht bei dem vier Menschen ums Leben kamen. . Der Fahrer war zum Zeitpunkt des Unfalls 43 Jahre alt, er hätte aufgrund e Erkrankung nicht Auto fahren dürfen...
Von mir aus kann man auch sofort nach Führerscheinerwerb eine regelmäßige Nachprüfung verpflichtend machen.
Und ich wollte keineswegs alte Menschen diskriminieren, aber klar ist dass ab einem bestimmten Alter Reaktion, Sehvermögen etc. nachlassen - statistisch gesehen.
Kürzlich zugesehen, wie ein betagter Herr, trotz Versuchen seiner Frau ihn einzuweisen, mit seinem BMW SUV einen Poller gemütlich umgefahren hat beim Einparken. Vermutlich hat er auch den Dauerton der Parksensoren nicht gehört. 🤷🏻♂️
Muss als Taxifahrerin alle 5 Jahre zum Gesundheitscheck, und ich finde, dass sollte für alle gelten. Ab 50 (glaub ich) auch mit Reaktionstest. Kein Mensch fragt zb nochmal nach der Sehtüchtigkeit, so krass, mit 18 mal gecheckt, passt mit 50 ganz sicher noch...
Wenn man mal schaut, wer SUV fährt, sind es selten ältere Leute, die du despektierlich als Opa bezeichnest, sondern eher junge Männer mit aggressiven Fahrstil und lauter Musik!  vom Profilfoto her siehst du auch nicht gerade aus wie 20😅
Na ja, so selten sind die auch nicht. Eind SUV hat für diese Zielgruppe spezifische Vorteile:
- Man kommt leichter rein und raus als bei einem Flachflitzer.
- Man hat mehr Übersicht von höherer Warte.
- Die anderen fahren respektvoller.
- Wenn man einen Unfall baut, ist man selbst besser geschützt.
Respektvoll und Eingeschüchtert sind nicht das gleiche.
Ich halte mich allerdings an die StVO, egal wie sehr mein Hintermann davon überzeugt ist, dass in der Stadt 60 gilt.
Dafür versperrt man allen anderen die Sicht. Niemand fährt deswegen respektvoller, und bei einem Unfall haben die anderen die A...karte. Die sehen kein Kind und kein Tier, das vor oder hinter ihrer Karre vorbeigeht. Ich nenne diese Teile Kampfkarre und betrachte sie als zutiefst asozial.
Wobei hier SUV nicht gleich SUV ist. Ich hab mal auf einem Parkplatz einen Passat Kombi neben einem ID4 stehen sehen. Der ID4 wirkt wuchtiger als der Passat, die Dachhöhe war aber mehr oder weniger identisch.
Nicht jedes Auto das als SUV verkauft wird ist so wuchtig wie ein X5 oder eine M Klasse.
Aber jedes Auto, das _grundlos_ nervt, ist ein SUV. Kombis oder Vans werden i. d. R. gekauft, weil die Leute den Platz brauchen. SUVs in der Stadt dagegen aus Angeberei, PS-Fetischismus, Testosteron- oder Geldüberschuss, Kompensierung von irgendwas, keine Ahnung, jedenfalls nichts Vernünftiges.
Es ist klar dass ein SUV hier durchaus polarisiert. Es ist aber so dass manche (kleinere) SUVs Kombis sehr nahe kommen, was Höhe oder Länge angeht. Auch die Bodenfreiheit ist bei manchen Modellen identisch mit normalen Autos und längst nicht jeder SUV hat Allradantrieb
Bis auf die Sache mit dem „leichter einsteigen“ stimme ich dir zu, aber da ich öfters ältere Verwandte zum Arzt bringe … für die ist das viel zu hoch… Fahre selber SUV, wohne aber auch im Gebirge.
Meiner Erfahrung nach erscheint der Punkt, bessere Übersicht, bei SUVs auf jedem Parkplatz komplett weg zu fallen und zur absoluten Blindheit zu werden. 🤷♂️
Dabei geht es bei den aktuellen Forderungen nicht mal um inhaltliche Nachprüfung, sondern nur um den Minimalstandard: die medizinische Tauglichkeitsuntersuchung.
Stell dir vor es passieren regelmäßig Unfälle auf der Arbeit, dann muss der AG höhere Beiträge für die BG bezahlen, wer kann so etwas denn schon wollen
These: Wenn man regelmäßig und jeden auf Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit testet, dann sind so viele auf öffentlichen Verkehr angewiesen, dass man den plötzlichen ausbauen müsste, damit alles weiterhin funktioniert. 🤷
Wir leben im ländlichen Umland von Regensburg. Neulich beide Autos in Reparatur und Arzttermin 30km weg. Bus hätte 6h gebraucht für die gesamte Reise mit 1,5h Aufenthalt jeweils beim Umsteigen.
Dann sollten Sie sich dringen und mit Nachdruck für den Ausbau des ÖPNV bei ihren gewählten Politikern einsetzen. Ohne Nachfrage aus der Bevölkerung verspürt die Politik keinen Handlungsdruck und baut lieber Autobahnen aus, die bei Autos in der Werkstatt gar nichts bringen.
Mach ich doch. Vielleicht wäre die Anekdote besser gewesen, wo ein Polizist hier mal meinte, sie würden lieber nicht in der 30er Zone die Geschwindigkeit kontrollieren, weil sonst der ganze Ort keinen Führerschein mehr hätte. 🤷
Man muss aber dazu sagen dass diese jährliche Unterweisung nicht durch Fahrlehrer erfolgen muss, und daher eher oberflächlich sein kann. Selbst bei der eigentlichen Stapler Schulung gibt es Unterschiede, je nachdem ob ein allgemeiner Fahrlehrer diese macht oder jemand der wirklich Stapler fährt.
Stapler sind in dem Sinn gefährlich dass sie idr eher schmal sind und schnell kippen können, und meist so schwer sind dass es oft tödlich ist wenn jemand unter einem umgekippten Stapler liegt.
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Die ersten 1-2 Jahre z.B. max. 2 to zul. Ges.Gewicht bei maximal 140 PS.
Bis auf den Tesla mit 750 kW alles Verbrenner
Ich glaub da gibts noch einige mehr
Ich bin mir auch nicht sicher, ob SUVs jenseits der 300PS eher die Ausnahme sind
Und 125er Motorräder.
Anscheinend gibt es aber Einschränkungen im "hochtonnigen" Bereich ab 50 Jahren.⬇️
Ab 50 ist dann alle 5 Jahre ein Medical fällig. Ohne Medical kein LKW über 3,5 t mehr.
Deshalb wird gerade im Alter das Auto immer wichtig bleiben.
Aber es kann nicht sein, dass wir Menschen Auto fahren lassen, die in gefährlichen Situationen nicht ausreichend schnell reagieren können. Oder diese Situationen erst gar nicht erkennen.
Die Freiheit und Unabhängigkeit, die mit einem eigenen PKW verbunden ist, lernt man schätzen. Das hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun.
Sie werden halt kaum gefördert.
Für sowas braucht es neben besserem Öffi v.a. eine bessere Nahversorgung auf dem Land. Zum großen Discounter auf der grünen Wiese 2 Orte weiter kommt man nicht ohne Auto.
oder "alter weißer Mann"
Oder meinst Du mit Altersdiskriminierung, dass Menschen ab einem gewissen Alter eine Tauglichkeitsprüfung ablegen müssen?
Und ich wollte keineswegs alte Menschen diskriminieren, aber klar ist dass ab einem bestimmten Alter Reaktion, Sehvermögen etc. nachlassen - statistisch gesehen.
- Man kommt leichter rein und raus als bei einem Flachflitzer.
- Man hat mehr Übersicht von höherer Warte.
- Die anderen fahren respektvoller.
- Wenn man einen Unfall baut, ist man selbst besser geschützt.
Ich halte mich allerdings an die StVO, egal wie sehr mein Hintermann davon überzeugt ist, dass in der Stadt 60 gilt.
Nicht jedes Auto das als SUV verkauft wird ist so wuchtig wie ein X5 oder eine M Klasse.
Man spricht hier
(Gesicht auf den Bildern bitte gedanklich mit V.Wissing tauschen; inkl. blauer Gesichts-Bemalung natürlich)
Zeig mir einen 91jährigen, der einen 2 Tonnen SUV in der Großstadt fährt.