NRW hat übrigens ein 7mio-jährlich Programm um die Radikalisierung von Muslimen zu verhindern. Ich habe da für ein Jahr gearbeitet, war im ständigen Austausch mit dem Verfassungsschutz. Ratet mal, wie oft ich in dieser Zeit gefragt wurde, ob ich glaube, dass das Program Radikalisierung verhindert.
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Letztes Jahr wurde nämlich eine sauteure Werbekampagne gestartet, um das Programm bekannter zu machen. 94 Follower.
Da werden Millionen an eine Werbeagentur verschoben, die das Image aufbessern soll, weil die Menschen sich bei "Gemeinsam gegen Islamismus"
Und was kommt nach 2 Jahren raus? Es heißt jetzt "Stark ohne islamistischen Extremismus". Ca 100 Berater*innen. Alle fanden es schrecklich. Aber die hat niemand gefragt, bzw sie haben sogar eine Arbeitsgruppe gegründet und gefragt aber nicht zugehört.
1. Workshops mit Jugendlichen oder Multiplikator*innen zum Thema Demokratie.
2. Aufklärung der Öffentlichkeit über normalen Islam im Gegensatz zum Islamismus, Diskriminierung abwenden (Riesiger Faktor bei Radikalisierung)
Der Verfassungsschutz im Innenministerium will Quartalsberichte, in denen auf die genaue Zahl drin stehen muss, was man gemacht hat und wie viele Menschen genau man dabei erreicht hat.
Dann soll das Programm ständig weiter entwickelt werden, so dass die Vernetzung ser Beratungsstellen Pflicht ist.
Und 3 Mal im Jahr müssen die Beratungsstellen die relevanten Behörden uhrer Region einladen und über das Programm berichten. Zur Vernetzung.