Weil es mich immer wieder beschäftigt, eine Frage an alle, die bis heute konsequent Maske tragen: Würdet ihr von euch sagen, nonkonformistisch zu sein oder Stoizismus zu leben (auch unbewusst)? Was ist der entscheidende Faktor, der euch entgegen der Mehrheitsmeinung handeln lässt? #TeamVorsicht
Comments
Ich hab jedoch auch manchmal schwache Momente, die mir selbst unangenehm sind. 😕
Man gewöhnt sich dran, angeschaut zu werden.
Und ich kann mir einfach nicht vorstellen, mich oder meine Kinder leichtfertig für den Rest des Lebens zu schädigen und ihnen dann später den Grund dafür zu erklären.
Nonkonformismus ist dabei allerdings sicher hilfreich.
Ich arbeite an mir und möchte dafür auch ich selbst sein dürfen.
Gruppendruck, der mich so haben will, wie alle anderen sind: 🚮
Paar Mal im Leben Außenseiterin sein= wissen, dass man zu 1 Gruppe, die Menschen in ihrem So-Sein nicht akzeptiert, gar nicht dazugehören möchte.
Wer das herunterspielt oder ausblendet, weiß es nicht und kann daher das Risiko, das er ach-so-mutig eingeht, gar nicht beurteilen.
Dunning-Kruger.
Mehr muss ich nicht wissen.
Sondern Erfahrung.
Und die Fähigkeit, von kleinen Erfahrungen auf größere zu extrapolieren, und von fremden Erfahrungen auf eigene.
Man muss nicht alles erst selbst erlebt haben, um klüger zu werden… oder empathischer.
Ein intelligenter Mensch ist fähig, die Wirkung seiner Handlungen mehr als zwei Schritte im Voraus zu sehen, statt jeden einzelnen Erfahrung erst selbst machen zu müssen.
Hat vielleicht weniger mit Intelligenz zu tun als mit dem Ablegen kognitiver Fehlschlüsse:
dass man eine Ausnahme wäre;
und dass das Straucheln der anderen immer mit persönlichen Defiziten & Versäumnissen zu tun hätte, während man für das eigene die Umstände verantwortlich macht.
Mit dem Begriff Freund*in war ich immer recht vorsichtig.
Aus dem frühen Außenseitertum kam ich schon nur mit einem kleinen, herzverlesenen Kreis.
Die besten sind also noch da.
Um die Bekanntschaften tuts mir nicht leid.
Die Maske ist das einf. Mittel um notw. Schutz und 'Teilhabe' zu komb.
Guten Morgen
Mein unbedingter Wille zur Unabhängigkeit.
#MaskUp #CovidIsNotOver
Wenn die Masse etwas toll findet, schreckt mich das eher ab.
Unterbewusst also vielleicht tatsächlich Protest-Masken-Träger.
Nonkonformismus als reinen Selbstzweck und aus kindischem Trotz sehen wir bei den Verquerdenkern 😜
Spannend!
Ich merke schon den gesell. Druck, wenn ich die einzige bin, hab aber einen dickschädel und ein revoluzzer-gen und sowas wie zivilcourage.
Maske tragen ist aber auch einfach für mich, da ich wenig Kontakt zu anderen habe. Ich trage sie beim Einkaufen und
Dazu habe ich den Vorteil, dass ich es meistens nicht bemerke, wenn andere mich kritisch ablehnend mustern.
Maske tragen ist, neben meinen Medikamenten, das einfachste, was ich für meine Gesundheit
Und jede vermiedene Infektion ist ja quasi für den gesamten Körper gut und besonders auch für meine Risiko-Bereiche.
Das reicht doch. Da muss ich mich selbst nicht mit einer Etikette versehen.
Das mit dem Einsortieren der eigenen Beweggründe in irgendeine Schublade habe ich mit Augenzwinkern geschrieben.
🤷♀️
Das rote Fischlein auf dem Poster bin ich
#DieMaskebleibtauf
Wenn Leute ein Problem damit haben, wenn man Maske trägt, ist es deren Problem. Vielleicht ermutigt es Andere, wenn sie einen mit Maske sehen
Im Idealfall sollte es niemanden interessieren, ob ich eine Maske trage oder nicht (ist doch eh schon wenig Schutz genug).
Wie Hose oder Sonnenbrille.
Aber die Maske weist darauf hin, dass etwas gewaltig nicht stimmt, und das stört die Verdrängenden sehr.
-Will nicht noch behinderter werden. Meine ganzen Erkrankungen sind scheisse genug, inkl. meines erhöhten Schlaganfallrisikos.
Schutz von mir und anderen.
Dazu kommt, dass ich es ganz entspannt finde, dass Menschen nicht mein ganzes Gesicht sehen. Nach dem Motto: Maske rauf, masking runter
(Thema: neurodivergent)
Habe auch immer sehr wenig bis gar keinen Alkohol getrunken und habe mich um peer pressure nicht geschert. Ist das Stoizismus?
War bei Umstellung auf vegan auch so. Da hab ich auch die Konsequenzen gezogen, als mir das mit der Milch klar wurde. Man kann es nicht "ungesehen" machen.
Mann Risikogruppe.
Selber seit Jahren nie krank, Lebensqualität besser.
Mit 1,80 als Frau fällste eh immer auf.
Ist nur ein Teil mehr über das se sich das Maul zerreissen.
As easy as that.
Bis auf etwas Pause beim Maske tragen weil auch mich der Druck mal mitgenommen hat, trage ich wieder.
Ich war schon immer der odd-one-out.
Ich habe meinen ganzen, engen Freundeskreis hinter mir gelassen, weil niemand hören wollte, dass n Gaslighter darunter ist.
Und so trage ich eben auch als gefühlt einziger Affe Maske in meinem Städtchen.
Und freu mich über die handvoll Leute im Monat die auch Maske tragen.
Ich versuche aktiv keinem Gespräch im Laden zu folgen und schaue Menschen nicht mehr ins Gesicht.
Ich will weder hören was sie über mich zu sagen haben, noch sehen wie sie ohne Maske rumrennen oder sonst wie dreinschauen.
Die Trumps, Lindners und Scholzes. Wenn diese Affen angesehen sein können, trotz ihrem menschenverachtenden Dreck.
Dann kann ich auch einfach ich selbst sein.
Moral & Empathie ist tot. Und aus Trotz bleibe ich dabei.
Für „Gruppendruck“ fehlen mir offensichtlich die Rezeptoren. Mich hat allerdings auch noch niemand auf die Maske angesprochen - eigentlich warte ich nur darauf. 😁
Auch wenn mir vieles fehlt, v.a. kulturelle Veranstaltungen und die Maske im Sommer unangenehm ist:
Selbstschutz geht vor.
Es ist mir egal, was andere denken. Ich ziehe es durch.
für klug & somit gut & gesundheitsfördernd befunden...
...können mich alle anderen mal hinten rum heben. ;-)
Motivation ist jedoch meine Erfahrung mit chronischer Krankheit.
im Thread diskutieren einige ob Maske tragen Nonkonformismus zum Ziel hat und stellen fest, dass das ist nicht der Punkt ist, eh klar
Bis zu einem gewissen Zeitpunkt ging es mir auch sehr darum andere zu schützen. Das hat extrem abgenommen, jeder ist für sich selbst verantwortlich.
Was andere von meiner Maske halte, ist deren Problem, nicht meins.
Im Büro ebenfalls nur mit Maske.
Als Patientin leide ich auch darunter, dass viele HCP keine Maske mehr tragen.
Gefährdung von/durch AndereN in Relation zum Aufwand bedeutet Maske auf.
Ich möchte kein Virus in mir haben, von dem noch keiner weiß, welche langfristigen Schäden es im Körper anrichtet u. v. dem fast täglich neue unangenehme Eigenschaften gefunden werden.
Und: Ich hatte seit Pandemiebeginn keine ARE-bedingte AU.
Ich hoffe einfach immer noch, dass der sterile Impfstoff irgendwann kommt.
Die Fakten geben es vor, die Fakten geben mir recht.
Es war zu Beginn nicht leicht aber nach nun 4J 5M 16T Maske tragen bin ich chill ✌️😄
Ich würde mir so sehr bessere Luft in Innenräumen wünschen. Weil ich eigentlich sehr traurig darüber bin, dass ich in sozialen Kontexten/Freizeit so oft nicht mitmachen mag.
#CovidIsNotOver
Habe in der Vergangenheit immer wieder Psoriasis nach Infektionen gehabt u möchte die gerne für den Rest meines Lebens so klein wie möglich halten.
LG hatte nach SarsCov2 Infektion Blutdruck Ü200/100 und nimmt jetzt Blutdrucksenker.
Mehr muss nicht sein.
Damit hab ich genügend Vulnerabilitäten, um auch weiterhin in den meisten ÖPNV und den meisten Läden #FFP2 zu tragen.
Der Großteil des Diskurses gegen Schutzmaßnahmen kam und kommt mir vor wie ein Netz aus Propaganda u. Lobby-Lügen: dreist & eklig
😷
1. Um die Gefährlichkeit des Virus wissen (von Anfang an)
2. Wir es nicht nochmal haben wollen
3. Ich Longcovid habe
4. Noch einen Gehaltsverlust nicht schaffen würden
In der Reihenfolge.
Covid ist ein Gefäßvirus! Viele Folgen, aber noch lange nicht alle, bekannt.
Nonkonfirmistisch und stoisch?
Mittlerweile ja, vorher nein
Einmal Punk, immer Punk. 😘
Seit ich Mutter bin, ist beides bei mir sehr stark ausgeprägt.
Vorher eher nicht. 😬
Ich weiß:
-> was Aerosole sind
-> was dieses Virus anrichten kann.
Ein weiterer großer Vorteil ist, dass es mich noch nie interessiert hat, was andere Leute von mir denken/halten.
Was es mir leicht(er) macht ist Nonkonformismus und Stoizismus. Ich wurde auch noch nie wirklich blöd angemacht wegen der Maske (gefragt schon).
https://doi.org/10.1038/s41591-024-03173-6
Impfungen reduzieren dieses zwar & sind daher auch unbedingt immer wieder als regelmäßige Auffrischungen zu empfehlen, unabhängig davon darf SARS-CoV-2 weiterhin nicht unterschätzt werden.
Covid kannst du so 3 - 6mal jährlich kriegen, mal angenommen, die Wahrscheinlichkeit für Postcovid bzw irgendwelche Folgeschäden liegt mal ganz optimistisch auf 10%.
Wie oft treffen Meteoriten die Erde? 🤔
Verdammt 😖
Aber man kann auch im dunklen Wald ganz laut singen.
Hmm. Muss ich drüber nachdenken.
Dann betrachten wir für die beiden von Dir genannten Ereignisse doch mal Wahrscheinlichkeiten & Folgen.
➡️ https://de.wikipedia.org/wiki/Meteorit#H%C3%A4ufigkeit_von_Meteoritenf%C3%A4llen
Etwa ~14 Mal im Jahr besteht auf der Fläche Deutschlands mit ~357 592 km², entspr. 357 592 000 000 m², das durchschn. Risiko eines Meteoritentreffers ⤵️
für Dich auf 1m² Standfläche. Also, von der Fläche her betrachtet, hast Du eine Wahrscheinlichkeit von eins zu 357 Milliarden 582 Mio. für einen Meteoritentreffer.
Bei Covid19 hingegen bist Du nicht nur 14 Tage im Jahr eines Ansteckungsrisikos ausgesetzt. Jedoch, alleine nur mal auf einen ⤵️
"eingefrorenen" einzelnen Tag in der vergangenen Winterwelle betrachtet, haben wir bei ~9 Mio Infekterkrankten und einem SARS-CoV-2-Anteil von ~20% somit ~1,8 Mio Covid19-Infizierte in D.
Bei 84 Mio. Menschen in Deutschland, bedeutet dies, dass - mit den ohnehin sehr konservativen Zahlen ⤵️
Eine Infektion kann #MECFS auslösen, eine erneute Infektion macht aus eingeschränkt arbeitsfähig ein arbeitsunfähig.
Nie mehr ohne Maske, vor allem nicht beim Arzt.
Ich lese halt infos & mach ne risikoabwägung.
Bist du n nonkonformist, wenn du autogurt anlegst bevor das (gegen großen protest)legal verpflichtet wurde?
Ich war in den letzten 5 jahren ein mal krank. Bestätigt mich.
Seitdem trag ich wieder Maske. Das will ich nicht nochmal.
Mir egal was dadurch andere denken.
Gut, dass du so viel Einsicht hast. Ich kenne einige Leute, die kurz nach Corona auch gesagt haben, das wollen sie nicht nochmal und schon ein paar Wochen später war alles vergessen…
Ich finde es furchtbar, dass Menschen lieber Dinge nicht wissen wollen/ verdrängen, als sich mit der oft unbequemen Wahrheit auseinander zu setzen.
So kann & will ich nicht leben.
Ich möchte gesund sein um sie ebenfalls gesund aufwachsen zu sehen.
Durch meine Zugehörigkeit zur schwarzen Szene inklusive dem Aufwachsen in einer sehr dörflich-konservativen Gegend, war ich immer Außenseiter, so dass Nonkonformismus dabei auch eine gewichtige Rolle spielt.
https://x.com/rwittenbrink/status/1824421109757796729?s=61
Hinzu kommt natürlich das Wissen um die Folgen der Infektion.
Keine Ahnung wie man einfach so 2019 weiterleben kann als wäre nix.
Viele glauben oder interessiert das ja erst, wenn es sie selbst betrifft. Und selbst dann wird der Zusammenhang noch möglichst weit aus dem Bewusstsein gedrängt.
Und genau gleich daneben war, dass Mai Thi trotz gesundheitlicher Probleme zum Alkoholtrinken aufgefordert wurde. Ich hab am Stück gek...
Aber hier geht es darum, mich (und andere) zu schützen.
Ich muss nach meinen Werten leben, ich kann nicht anders. Gesundheit und Rücksichtnahme gehören dazu.
Dafür muss ich dann leider aktuell auffallen. 😞
Ich kann nicht anders
Außerdem sind wir krisengestärkt (Behinderung). Eine Maske ist daher Pillepalle im Vergleich zu unseren Sorgen.
Maskengequengel ist Wohlstandsverwahrlosung.
Sind ja deine Worte, kannst du "Maskengequengel ist Wohlstandsverwahrlosung" nochmal separat schreiben?
Dann wird's hoffentlich die richtige Meme. 😄
„Maskengequengel ist Wohlstandsverwahrlosung.“
🤜🏻🤛🏻
Daraus hätte ich gerne ein Meme 😍
Maskengequengel ist Wohlstandsverwahrlosung
Maskengequengel ist Wohlstandsverwahrlosung.
Aber danke! 🤗
Absolut meine Meinung - danke für die tolle Quintessenz 🙏
Da konformistisch sein dadurch zu etwas für mich tödlichem umdefiniert wurde, haben sie mich damit nonkonformistisch gemacht.
Mir hilft, daß ich nie das Bedürfnis hatte, mich der Masse anzupassen. Schon gar nicht entgegen jedwede Logik und Mitgefühl.
Aber aktuell ist es: Das Nichtkank (nicht nur Covid, auch der ganze quälende Bronchitismist usw) ist so ein Lebensqualitätgewinn, das gebe ich nicht mehr her.
Gerade erst wieder gelesen das COVID 19 den Hirndruck massiv ansteigen lasse kann, brauch ich nicht noch mehr von! #IIH
Nonkonform... Bin ich in anderen Bereichen definitiv, aber eigentlich nicht freiwillig.
Die Maske behalte ich auf, um meinen Mann und mich zu schützen. Wenn ich schwer krank im Bett liege oder gar sterben, wird uns niemensch der Lästerer auch nur 1 Sekunde helfen.
Wissen und Vernunft die mir sagen, dass Maske tragen funktioniert und Corona zu vermeiden ist.
Logik die schlussfolgert, dass es das mindeste ist, in Situationen wo die Maske nicht stört, eine zu tragen.
Ich trage auch "nur" in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln Maske, aber da ohne Ausnahme. Geplante Risikominderung für mich und meine Mitmenschen...
Und eine heftige Infektanfälligkeit.