U18 brauchen die Zustimmung / Mitwirkung der Eltern, aber abgesehen davon gibt es keine Altersgrenze. Grade gestern waren wir nach längerer Zeit bei Paulas Therapeutin, die erzählte, wie entlastend das SBGG für viele ihrer Patient*innen gewirkt hat.
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Mit dem Druck hast Du aber Recht. Viele Eltern von recht jungen Kindern überlegen aufgrund der angedrohten Abschaffung, jetzt schon Vornamen und Geschlechtseintrag ändern zu lassen, obwohl sie ohne diese Befürchtung noch warten würden.
Erfahrungsgemäß werden die korrekten Papiere mit dem Übergang in die weiterführende Schule richtig wichtig. ÖPNV-Tickets, Schulreisen oder -ausflüge ins Ausland und ähnliche Themen werden ansonsten zum Dauerproblem.
Ein SBGG ohne U18 hätte die Community aus meiner Sicht niemals akzeptieren können. Traurig genug, dass Jugendliche, die nicht die Unterstützung beider Elternteile haben, noch immer bis 18 warten müssen oder es gerichtlich durchsetzen müssen.
Was in meinen Augen völlig unrealistisch ist. Mich würde sehr interessieren, in wie vielen dieser Fälle (die es natürlich zuhauf gibt) inzwischen ein Familiengericht involviert wurde.
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Was eine schwierige Entscheidung. Furchtbar.