Mein Vater war Spanier.
Ich gehöre zu den locker 20 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund.
Als Halbspanier gehöre ich feindbildtechnisch noch zu den Priviligierten.
Als lautstark antifaschistischer Halbspanier weiß ich jedoch jetzt schon um Listen, auf denen ich stehe.
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Ich gehöre zu den locker 20 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund.
Als Halbspanier gehöre ich feindbildtechnisch noch zu den Priviligierten.
Als lautstark antifaschistischer Halbspanier weiß ich jedoch jetzt schon um Listen, auf denen ich stehe.
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Comments
ich lebe und sterbe (wahrscheinlich irgendwann) nur in einem anderen Land, als in dem, in dem ich zufällig geboren wurde und das sollte nichts besonderes darstellen.
es ist so normal, eigentlich bräuchte es noch nicht mal erwähnt werden.
mein Leben
meine Entscheidung
Es ist wahrscheinlich schwer zu verstehen, wenn man Friedrich und nicht Fernando heißt, aber nach über 50 Jahren fühlt sich meine Heimat zum ersten Mal nicht mehr wie meine Heimat an.
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Wie muss es erst allen anderen Migrant*innen gehen, die nicht so privilegiert leben wie ich?
Iemand von meinen Freunden wird nachfühlen können, wie sehr dieser Tag alles an Zugehörigkeit emotional zerstört hat.
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Dieses Land hat so viel mehr zu bieten und wir sind noch immer in der Überzahl. Es geht nun darum es jeden Faschisten wieder so ungemütlich wie möglich zu machen!
Leben und Heimat ist kein Privileg ✊💚
Alerta, Alerta, Antifascita✊✊✊❣️🤎🤍🏴☠️