Das frage ich Verlage seit vielen Jahren. Sie antworten allerdings nie. Wünschte mir das auch. Gerne als gemeinsame Plattform, so dass nicht jeder Anbieter ein eigenes Rechnungswesen vorhalten muss
Jetzt ist es also schon Kapitalismus, wenn auch ein Journalist für seine Arbeit fair, verlässlich und nicht auf gut Glück bezahlt werden möchte? Qualitäts-Journalismus fällt nicht vom Himmel in einem Land, in dem Gratis-Mentalität das einzige Kriterium ist.
Interessant. Für Steve Jobs hat es gelohnt, als der anfing, Songs einzeln zu verkaufen. Denn mit CDs war es früher dasselbe Problem. Eine CD für 25€ mit einem guten Song drauf.
Zeitungen sind nicht wie das Musikbusiness. Dieser Ruf nach einzeln bezahlbaren Texten erschallt seit 10 Jahren, glaubt mir, wenn es sich rentieren würde, würden sie es tun. Macht aber keine einzige Zeitung. Weil sie es durchge...
Bei allen bisherigen Diensten sind die Transaktionskosten zu hoch. Wenn Du 50ct für einen Artikel zahlst und der Dienstleister vom Verlag für jede Einzelbuchung(!) 30ct nimmt und der Verlag jede einzelne Buchung noch verarbeiten muss, ist das ein Minusgeschäft. /+
Ich würde zumindest gern eine Ausgabe kaufen können (zB 5 Euro einmalig zahlen, 1 Tag, 1 Woche oder einen Monat lesen dürfen. Ohne ein Abo abschließen und wieder kündigen zu müssen.
Ich wäre für so eine Art "Online-Guthaben für News". Da lädt man sich eine bestimmte Summe drauf und wenn man einen Paywall-Artikel lesen will, geht da einfach ein bisschen was runter. Jaja, ich weiß, das wäre ja zu einfach ... 🙄🤷🏻♀️
Das wünsche ich mir auch.
Vor allem.... Ich wäre bereit, 1 oder 2 oder 3 € pro Artikel zu bezahlen, das ist ja u. U. schon 1/10 des Abopreises.
Ich bin mir sicher, dass die Nachfrage da ist und auch groß ist, und dann viel mehr Kohle reinkäme als durch den Vollabo-Verkauf...
@taz.de würde ich da als vorbildlich sehen. Da kannst du alles lesen und entscheidest dann nach dem Artikel was du als Unterstützung dort lassen möchtest.
"Aber digital sozialisierte Leser, die dort nach Artikeln suchten, die die SZ oder die FAZ online hinter der Abo-Bezahlschranke veröffentlicht hatten, wurden immer wieder nicht fündig – weil der Artikel nicht oder noch nicht in der Zeitung veröffentlich"
Anfangs ging das einfach auch ohne App, kein Abo, Guthaben aufladen wie man wollte und es gab einen Link von den Seiten der Zeitungen direkt zu Blendle (soweit ich mich erinnere). Fand das sehr komfortabel, hat sich aber leider schnell selbst (auf Druck der Verlage) beschränkt und das war’s dann.
Zwar etwas umständlich, weil man immer nochmal über eine Extraseite gehen muss, aber ich finde https://www.genios.de/ dafür ganz praktisch. Funktioniert als Bibliotheksnutzer tlw. kostenlos, aber anscheinend kann man auch da auch direkt anmelden.
Weil Zeitungen lieber Mimimi machen und pleite gehen, als sich von ihrem Geschäftsmodell (Abonnements) zu lösen, das für Printmedien passend war, aber für Onlinepublikationen keinen Sinn mehr ergibt.
entgegen der meining vieler hier ist der hauptgrund nicht nur 'lohnt nicht', sindern auch 'klckbait'
dann würden leute nur die reißerischsten artikel kaufen ind die qualität geht nich weider in den keller (oder ins stockwerk darunter mittlerweile)
Aber auch die Qualität wäre dann finanziert. Und dann sollten wir Qualitätsleser natürlich denen dankbar sein, die die reißerischen Überschriften teuer bezahlen.
Ich meine mich erinnern zu können, dass es das einmal gab. War so um 2011 oder 2012 herum. Abgebucht werden sollte, wenn ein bestimmter Betrag erreicht war. Ist aber nie passiert. 🤷
Unter Umständen geht das, wenn man einen Mitgliedsausweis einer öffentlichen Bibliothek hat. Der Berliner Bibliotheksverband bietet auf seiner Webseite im Rahmen des digitalen Angebotes auch einen "kostenlosen" Zugang zur Genios Datenbank an, dort kann man dann Artikel aus der Tagespresse finden.
Wenn ich dem Link folge und einen online Ausweis beantragen möchte, wird eine Meldeadresse "in Berlin oder dem Berliner Umland" vorausgesetzt.
Übersehe ich etwas?
Stimmt. Ich hätte schon 50 Abos. Der Spiegel hat mir mal geantwortet, es lohnt wirtschaftlich nicht mit einzelnen Artikeln. Sie wollen mein Geld nicht.
Comments
die verdienen genug mit Printpresse und Werbung
Paywalls helfen nur der Verblödung der Bevölkerung
Je mehr paywalls
desto mehr AfD Erfolg
das ist Fakt
Die politische Bildung geht immer mehr in Arsch durch die scheiß paywalls
und unser Land kaputt
Frohe Weihnachten 🎄🦌
So gemischt sogar..von verschiedenen Zeitungen.
Ärgert mich auch.
Ich denke, es hängt schlicht am fehlenden Willen zur Zusammenarbeit.
Klappt meist bei US-Medien. Aber auch bei ZEIT, SZ, etc.
Muss ich mal genauer prüfen!
Vor allem.... Ich wäre bereit, 1 oder 2 oder 3 € pro Artikel zu bezahlen, das ist ja u. U. schon 1/10 des Abopreises.
Ich bin mir sicher, dass die Nachfrage da ist und auch groß ist, und dann viel mehr Kohle reinkäme als durch den Vollabo-Verkauf...
https://produkte.sueddeutsche.de/tagespass-und-basis/
https://uebermedien.de/86453/du-wolltest-schon-immer-zeitungsartikel-einzeln-kaufen-mit-blendle-stirbt-diese-moeglichkeit-gerade/
Deine Antwort geht am Ausgangspost vorbei.
dann würden leute nur die reißerischsten artikel kaufen ind die qualität geht nich weider in den keller (oder ins stockwerk darunter mittlerweile)
Beim Musikstreaming mit den wenigen Cents pro Stream kann das im Rahmen von Flatrates ähnlich beobachten.
https://www.voebb.de/aDISWeb/app?service=direct/0/Home/$DirectLink&noRedir&sp=SPROD00&sp=SWI01000135
Übersehe ich etwas?
Aber mit meinem und Deinem Post darunter ist doch eigentlich alles klar. 😁