hier ist ein witziges Interview aus 2009 wo Precht witzige Dinge sagt. (zeitlicher Kontext: Sein Buch war 2007 und ein zweites von dem ihr noch nie gehört habt kam 2009)
es war also von Anfang an als Jugendbuch gedacht und Hand aufs Herz for all I know macht es sich als solches gar nicht mal so schlecht. Befremdlich ist dass Bildungsbürgertum das irgendwie deep findet.
"man muss dann zwischendurch Ruhebänke einbauen, bei denen der Leser das Gefühl hat, er könnte sich da neben einen Philosophen setzen und ihn als Menschen ein wenig kennenlernen." Der erzählt in dem Interview irgendwie alles wo ich nurn vages Gefühl hatte. Sein Erfolgsmodell is parasoziale Beziehung
"Über das Kennenlernen eines Menschen interessiert man sich dann auch für dessen Theorie." Das ist manipulative Scheiße die straight up von Nikil kommen könnte und etwas was ich niemals öffentlich in ein Mikro sagen würde but here we are.
"Es kommt nur relativ selten vor, dass man sich für irgendeine Theorie an sich interessiert. Stattdessen interessiert man sich zuerst für eine Person und dann erst für das, was diese Person zu sagen hat."
das fühlt überraschend offen wissenschaftsfeindlich
Comments
erklärt vielleicht warum das Buch auf mich immer wie ein Kinderbuch wirkt. Das ist actually eins oO
das fühlt überraschend offen wissenschaftsfeindlich