1. False Balancing: Keine Bühne für Demokratiefeinde. Journalistische Ausgewogenheit
bedeutet nicht, extremistische und menschenfeindliche Positionen unkritisch und ohne Einordnung wiederzugeben.
Redaktionen sollten hinterfragen, ob Interviews oder Talkshow-Auftritte tatsächlich dem Erkenntnisgewinn oder lediglich der Vergrößerung der medialen Bühne dienen.
2. Agenda-Setting: Verantwortungs-voller Umgang mit Sprache & Framings. Begriffe wie „Migrationskrise“ oder „Wirtschaftsflüchtlinge“ und „strenge Migrationspolitik” sind nicht neutral –
sie transportieren gezielt Narrative.
3. Fakten verteidigen: Kurz vor der Bundestagswahl verbreiten manche Politiker*innen und ihre Anhänger*innen zunehmend Falsch-informationen über Migrant*innen und Geflüchtete. Sie machen die Einwanderungs-gesellschaft zum Feindbild.
Comments
bedeutet nicht, extremistische und menschenfeindliche Positionen unkritisch und ohne Einordnung wiederzugeben.
sie transportieren gezielt Narrative.
Debatten versachlichen.