Ich denke, die Klimakrise wird im akademischen Betrieb nicht aktiv ignoriert; sondern einfach übersehen. Gründe dafür gibt es viele. Hoher Fachfokus. Privilegien. Und vielleicht auch Verdrängung. In Mainz versuchen wir, in einem Zukunftsmodul Klimabildung für alle zu vermitteln.
https://zukunft.uni-mainz.de/
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BWL, Jura, Medizin, Pädagogik müssen genauso in ihren Curricula an die Herausforderungen des Klimawandels angepasst werden wie Bauingenieurswesen, SoWis,Publizistik, Brauwesen usw.
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/klimawandel-und-rassismus-die-klimakrise-ist-vor-allem-ungerecht-auch-in-deutschland-11004772.html
"Das Gesellschaftsmodell, in dem wir jetzt leben, basiert auf der Ausbeutung von Menschen und Umwelt."
https://bsky.app/profile/derbruckner.bsky.social/post/3khr6g7di7d2c
Z.B. in der Medizin wird zukünftig anders gelehrt werden müssen, wenn Menschen öfter Hitzestress ausgesetzt sind, damit besser reagiert werden kann. Medikamente wirken dann anders usw.
#Baukultur ist der Weg aus dieser Krise
https://www.bak.admin.ch/bak/en/home/baukultur/konzept-baukultur/erklaerung-von-davos-und-davos-prozess.html
https://www.youtube.com/watch?v=xeovS0OGfag
https://www.bundesstiftung-baukultur.de/
https://www.youtube.com/watch?v=6l1a1tvJE0o
ab min 30:18 Keynote
D.h. auch eine Veränderung von Lebensweisen im Mobilitäts- und Gebäudesektor.
In meinem Ärztekurs "Naturheilverfahren" ist Ernährungstherapie die "planetary health diet". Geht nicht mehr ohne Umwelt 🤷♀️
Reaktionen laufen bei bestimmten Temperaturen ab.Z.B.25/37°C
Ich musste damals schon Coolpacks an heißen Tagen unter Ansaugschlitze der Autoanalyser legen,Puffer in Kühlschrank,weil Labore in Charité keine Kühlung hatten.
Bei Architektur,BauIng, Stadtplanung z.B. Bau- /Werkstoffe,Gebäudegrößen, Oberflächenmaterialien usw.
Z.B. Auch in PW, um zu verstehen, was für politische Folgen für demokratische Prozesse entstehen.
Oder Chemie: Welche Stoffe sind bei großer Hitze nur noch einsetzbar?
Klimawandel hängt mit sozialer Gerechtigkeit zusammen. Wenn Klimawandel per se nicht sogar ausschließlich von Verteilungsfragen bestimmt wird, die ausgehandelt werden müssen.
Und Forschung bleibt immer frei.
Gleichzeitig würden andere Forschungsfragen gestellt werden bzw. sich ergeben.
Genauso wie diverse Besetzung die Horizonte erweitern kann.
WissenschaftlerInnen und ihre Strukturen,Besetzungen gehören schon zur Gesamtgesellschaft, oder?
Ergo bilden auch sie einen bestimmten Part und Perspektive ab.
Und seine Selbstreflexion ist keine Schwarzmalerei,sondern für notwendige Veränderungen sehr begrüßenswert.
Ich habe es selbst bei einem Vortrag von Dr.Gemassmer von KLUG erlebt,wie schwierig nur allein Kommunikation und nur zum Hitzeaktionsplan in die Bevölkerung ist.
Der Vortrag begann mit dem Holozän,um die Erkenntnisse zum Klimawandel einzubinden
Falls es dazu eine bessere, objektive Datenbasis gibt, bin ich sehr dran interessiert; und korrigiere mich auch gern. Ich wäre wirklich froh, wenn ich das vielleicht nur persönlich zu schwarz sehe.
Ich sehe es das realistisch.
Viele sind noch im sog. 'alten Modus'.
Sonst hätte vermutlich auch jede Uni schon längst ihre Klimaschutzbeauftragten.
Haben sie noch nicht, oder?
🙂
Ich finde es klasse, dass in deinem Umfeld so ausgeprägtes Krisenbewusstsein und ebensolches Handeln vorliegt. Davon brauchen wir mehr. Und ganz großen Dank dir für all deine Aktivitäten. Das ist wichtig; vor allem als Lichtblick.👍
Natürlich gibt es auch Lichtblicke - ebenso häufig bekomme ich greenwashing in Vorträgen und Manuskripten vorgesetzt.
Zumindest haben sie den Ernst der Lage nicht verstanden. Man kann im übrigen nicht von "schwarzmalerei" reden, weil ganz sicher die Klimakatastrophe, die durch Ignoranz und nicht handeln kommt, gar nicht schwärzer gemalt werden kann 2/3
Ist ja nämlich auch eine der Strategien der Maßnahmengegner, die ganz bewusst nicht leugnen, sondern die Hoffnungslosigkeit der Bemühungen behaupten.